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Gemeinsam oder getrennt?
Erste Ergebnisse einer Online-Befragung von Jugendämtern zur
außerfamiliären Unterbringung von Geschwisterkindern
Materialien 11.1
München 2009, Eigenverlag
Download im PDF-Format
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Gabriele Bindel-Kögel
Die Autorin Dr. Gabriele Bindel-Kögel fasst im Materialienband 11.1 erste
Ergebnisse einer Befragung von 190 Jugendamtsmitarbeitern zusammen und ermittelt
so aus quantitativer Sicht die Handhabung getrennter und gemeinsamer
Fremdunterbringung von Geschwistern. Hier wird deutlich, dass in der Praxis
der Jugendämter eine gemeinsame Unterbringung grundsätzlich
gewünscht und nach Möglichkeit realisiert wird und dass die
Entscheidung im Wesentlichen vom individuellen Hilfebedarf und der
Qualität der Geschwisterbeziehungen abhängt.
Inhalt
Die Studie entstand im Rahmen des europäischen
Forschungsprojektes "Geschwister in der stationären Erziehungshilfe"
, das sich derzeit mit Fragen der Unterbringungspraxis von Geschwistern beschäftigt.
Innerhalb der SPI-Materialienreihe werden die aus dem Forschungsprojekt
gewonnenen Erkenntnisse sukzessive veröffentlicht.
Im ersten Halbjahr 2010 erscheint als Nächstes eine qualitative Auswertung
von Interviews mit Jugendamtsmitarbeiter/-innen und Familienrichter/-innen.

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Gemeinsam oder getrennt?
Rechtliche Grundlagen der außerfamilialen Unterbringung von Geschwisterkindern in Deutschland
Materialien 10
München 2009, Eigenverlag
Schutzgebühr 8,00 Euro
ISSN: 1868-2790
ISBN: 978-3-936085-65-5
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Johannes Münder
Professor Dr. Johannes Münder, Vorstandsvorsitzender des SOS-Kinderdorfvereins
und Professor für Sozialrecht an der TU Berlin, geht im Materialienband 10
auf die Rechtsgrundlagen gemeinsamer bzw. getrennter Unterbringung von
Geschwisterkindern ein. Er kommt zu dem Ergebnis, dass es diesbezüglich in
Deutschland keine gesetzlichen Vorgaben gibt, allenfalls rechtsdogmatische
Aussagen zum gemeinsamen Aufwachsen von Geschwistern bei Trennung oder Scheidung
der Eltern. Die umfassende Studie bietet Impulse für eine weitere
Auseinandersetzung mit dem Thema aus juristischer Sicht.
Inhalt

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Geschwisterbeziehungen in riskanten Familienkonstellationen
Ergebnisse aus entwicklungs- und familienpsychologischen Studien
Materialien 7
München 2009, Eigenverlag
Schutzgebühr 12,50 Euro
ISSN: 1868-2790
ISBN: 978-3-936085-64-8
ISBN: 978-3-936085-68-6 (aktualisierte Onlineausgabe 2010)
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Sabine Walper, Carolin Thönnissen, Eva-Verena Wendt, Bettina Bergau
Die Autorinnen diskutieren aus familiensystemischer, bindungstheoretischer und
struktureller Sicht die Bedeutung von Geschwisterbeziehungen in verschiedenen
Familienformen. Dabei richten sie ihren Blick insbesondere auf riskante
Familienkonstellationen und auf die Folgen der Trennung von Kindern im Kontext
der Fremdunterbringung. Da in Deutschland nur wenige Studien zur Geschwisterforschung
vorliegen, werden zudem wichtige Anregungen für zukünftige Forschungsvorhaben geliefert.
Materialien 7 ist der erste Band einer Themenreihe, in der sukzessiv die Ergebnisse
des internationalen
Forschungsprojekts "Geschwister in der stationären Erziehungshilfe"
veröffentlicht werden, zum Teil auch in englischer Übersetzung.
Inhalt

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Sibling Relations in Family Constellations at Risk
Findings from Development-psychological and Family-psychological Studies
Materialien 7
Munich 2010, self-publishing company
Token fee: 12.50 Euro
ISSN: 1868-2790
ISBN: 978-3-936085-67-9
Ordering
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Sabine Walper, Carolin Thönnissen, Eva-Verena Wendt, Bettina Bergau
The authors discuss the role of sibling relations in different family forms
from a family-systemic, attachment-theoretical and structural point of view.
They particularly focus on family constellations at risk as well as on the
consequences of sibling separation in the context of out-of-home care.
Since only few surveys about siblings have been made in Germany, important
incentives for further research studies on this topic are given.
Materialien 7 is the first volume of a topic series in which the results of the
international research project "Siblings in residential child care"
will be published successively.
Contents

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Hilfeplanung als Kontraktmanagement? Gemeinsam Hilfe planen und Ziele entwickeln
Dokumentation, Ergebnisse und Materialien des Modellstandortes Nürnberg–Fürth–Erlangen
Materialien 4
München 2005, Eigenverlag
vergriffen
Download im PDF-Format
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Nach einer Analyse gängiger Hilfeplanpraxis,
die vor allem die besondere Bedeutung gelingender
Kooperation zwischen den beteiligten
öffentlichen und freien Trägern herausarbeitet,
präsentiert der Materialienband Empfehlungen
für die Fachpraxis. Am Modellstandort Nürnberg
– Fürth – Erlangen wurden mit Fachpraktikern
Methoden und Werkzeuge zur Zielfindung und
-formulierung umgesetzt und weiterentwickelt,
die an den Stärken der Beteiligten ansetzen,
Handlungs- und Entwicklungsspielräume eröffnen
und zu einem gemeinsamen Qualitätsverständnis
führen.
Der Band bietet einen praxisnahen Einblick in die Arbeit des vom Bundesministerium
für Familie, Senioren, Frauen und Jugend geförderten
Projektes "Hilfeplanung als Kontraktmanagement?".
Weiterführende Informationen zum Projekt bieten
die zeitgleich erschienene
Dokumentation 4 der SPI-Schriftenreihe
und der Abschlussbericht "Innovation durch Kooperation", der im Deutschen
Jugendinstitut e.V. erschienen ist.
Inhalt

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Beteiligung ernst nehmen
Dokumentation zur Fachtagung am 1. bis 3. Nov. 2001 in Immenreuth
Materialien 3
München 2003, Eigenverlag
kostenfrei
Bestellung
Download im PDF-Format
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Wie Mädchen und Jungen den Kontakt zum Jugendamt und ihren Aufenthalte in Einrichtungen der
Heimerziehung oder des betreuten Wohnens beurteilen, hängt nicht zuletzt davon ab, ob sie
sich als junge Menschen ernst genommen fühlen und inwieweit ihnen Mitsprache- und
Gestaltungsmöglichkeiten eingeräumt werden. Dass Kinder und Jugendliche prinzipiell in der
Lage sind, ihre Lebenssituation einzuschätzen, ihre Wünsche und Bedürfnisse zu äußern, sich
zu ihren Belangen eine eigene Meinung zu bilden und diese zu vermitteln sowie ihr Lebensumfeld
mitzugestalten, ist heute unumstritten. Sie wollen deshalb zu Recht bei allen Entscheidungen
über ihr Leben mitsprechen und Einfluss auf die Regelungen ihres Alltags in der
Jugendhilfeeinrichtung nehmen.
Der vorliegende Materialienband dokumentiert in Teilen die Tagung "Beteiligung ernst nehmen"
und liefert darüber hinaus fachliche Begründungen für die Beteiligung von Mädchen und Jungen in
der stationären Erziehungshilfe sowie gelungene Beispiele aus der Praxis. Außerdem werden die Ergebnisse
einer kleinen, nicht repräsentativen Erhebung dargestellt, in der Mädchen und Jungen sowie Ihre Betreuer
zu ihren Erfahrungen, Vorstellungen und Wünschen in Sachen Beteiligung befragt wurden.
Inhalt
Beitrag von
Liane Pluto und Mike Seckinger:
Die Wilde 13 – scheinbare Gründe, warum Beteiligung in
der Kinder- und Jugendhilfe nicht funktionieren kann

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Jugendhilfe als soziale Dienstleistung – Chancen und Probleme praktischen Handelns
Materialien zur gleichlautenden Fachtagung am 16. und 17. November 2000 in Berlin.
Materialien 2
München 2002, Eigenverlag
vergriffen
Download im PDF-Format
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Im Kinder- und Jugendhilfegesetz (SGB VIII) wie auf der Verwaltungsebene gelten
Bürgerinnen und Bürger als Leistungsnehmer der Jugendhilfe, die einen Rechtsanspruch
auf sozialpädagogische Leistungen haben. Den Fachkräften in der Jugendhilfe kommt die
Aufgabe zu, die persönlichen Potenziale von Kindern, Jugendlichen und ihren Familien
zu wecken und zu fördern sowie die Jugendhilfeleistungen konsequent an deren Bedarf
auszurichten
–
Kinder- und Jugendhilfe wird somit zur sozialen Dienstleistung.
Der Materialienband 2 befasst sich mit einer Reihe von Fragen, die sich bei der
Umsetzung einer solchen Dienstleistungsorientierung ergeben: Lässt sich überhaupt
von sozialer Dienstleistung sprechen, wo es Fachkräfte der Jugendhilfe in aller
Regel mit Kindern, Jugendlichen und erziehungsschwachen Familien in zugespitzten
Problemlagen zu tun haben? Kann sich öffentliche Erziehung ganz in den Dienst eines
einzelnen Individuums stellen oder muss sie sich nicht vielmehr an allgemeinen
gesellschaftlichen Zielen und Intentionen orientieren?
Inhalt
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Sozialraumorientierung und das Kinder- und Jugendhilferecht.
Rechtsgutachten im Auftrag von IGfH und SOS-Kinderdorf e.V.
Materialien 1
München 2001, Eigenverlag
vergriffen
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Die Sozialraumorientierung spielt in der Kinder-und Jugendhilfe
eine zunehmende Rolle. Dies galt zunächst in konzeptioneller Hinsicht.
Inzwischen gibt es einige Praxismodelle. Angesichts dieser
Situation fand punktuell und aus ganz unterschiedlichen Anlässen
heraus eine Befassung mit rechtlichen Aspekten statt. Angesichts
der wachsenden Bedeutung und verschiedener Überlegungen zur
Praxisumsetzung erscheint es notwendig, sich umfassend und systematisch
mit den Rechtsproblemen zu befassen, die im Rahmen der
Sozialraumorientierung eine Rolle spielen. Mit dieser Publikation
werden die Ergebnisse einer derartigen rechtswissenschaftlichen
Untersuchung vorgelegt.
Die Untersuchung geht in der Weise vor,dass im Teil A der Untersuchungsgegenstand
aus rechtlicher Perspektive präzisiert und der
Untersuchungsmaßstab (das Kinder-und Jugendhilferecht) in
seinen für die Sozialraumorientierung wichtigen Aspekten dargestellt wird.
Die Untersuchung selbst findet in Teil B statt, und zwar
jeweils aus den Perspektiven der in diesem Zusammenhang Betroffenen bzw. Agierenden:
der Leistungsberechtigten, der Leistungserbringer und der Leistungsverpflichteten.
Dabei werden auch die jeweiligen Beziehungen zwischen diesen Beteiligten einbezogen.
Die Prüfung fand vor dem Hintergrund der konzeptionellen Vorstellungen und
der existierenden Praxismodelle statt. Bei den Praxismodellen gab und gibt es
zum Teil ganz unterschiedliche Gestaltungen in der Anwendung.
Somit sind die Ergebnisse der Untersuchung hinsichtlich von Praxisvorhaben
vor Ort als eine rechtliche
Orientierung geeignet, sie können aber nicht die Einzelprüfungen
von Praxisvorhaben, Praxismodellen und angewandter regelhafter
Praxis ersetzen.
Inhalt

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